Schatteklang – Sage ond Legände us de Schwiiz – CH
Zwüsche höche Bärge ond tüüfe See, i Wälder, Schluchte ond abglägene Täler sind i de Schwiiz über Jahrhunderti Gschichte entstande.
Si verzelle vo Fee ond Zwärge, Ärdmännli ond Nixe, vo Geischter, verborgene Schätz ond unerklärliche Erschiinige. De Sturm, de Schnee, s Wasser ond d Felse sind debii meh als nume e Kulisse. Si bestimme s Läbe ond s Dänke vo de Mönsche ond präge de bsunderi Charakter vo de einzelne Regione. Schatteklang vereint 26 Sage ond Legände – eini us jedem Kanton vo de Schwiiz. D Gschichte sind sorgfältig usgwählt, behuetsam bearbeitet ond uf Standarddütsch, Änglisch sowie i de Mundart oder Regionalsproch vo ihrem Ursprungsort übersetzt. 27 ÜbersetzerInne hend debii mitghulfe, d sprachlichi Vielfalt vo üsem Land hör- ond läsbar z mache. Begleitet wärde d Erzählige vo 26 handdruckte Illustratione, wo de Künstler ond Autor Jan-Ulrich Schmidt extra für das Buech gschaffe het. Si zeige ned eifach d Gschichte, sondern nähmed ihri Stimmig uf: dunkli Wälder, stilli See, verschneiti Bärge ond all die geheimnisvolle Wese, wo sit Generatione i de Vorstellig vo de Mönsche wiiterläbed. D Idee zu Schatteklang het a mene Hang im Kanton Lozärn Form aagnoh. De Jan-Ulrich Schmidt esch det gstande ond het uf de Vierwaldstättersee gluegt. I däm Momänt het er erkannt, wie sich die 26 Kanton, ihri Mundarte ond Regionalsproche, d Sage ond Mythe vo däm Land ond sini handgmachte Grafike zum ne Gesamtkunschtwärch chönnted verbinde. «S Buech esch als fertigi Idee mit allne Teilaspekte wie en Geistesblitz über mech cho. So öppis esch bi mer extrem sälte. Ech ha s denn nume no müesse umsetze, was öppe zwei Jahr Arbet gsi esch.» Während de Arbet a däm Buech esch ihm bewusst worde, dass de Vierwaldstättersee sini Heimat worde esch. Darum läbt er hüt mit siner Familie z Lozärn. D Landschaft rund um de See esch gliichziitig s Zentrum vo siner künstlerische Arbet. Uf 200 Siite verbindet Schatteklang d Sagewält vo de Schwiiz, d Stimme vo ÜbersetzerInne ond künstlerischi Illustratione zum ne schillernde, überraschende Gesamtkunschtwärch – em vielstimmige Bild vom ne Land, wo sini Landschafte, Sproche ond Mythe untrennbar mitenand verbunde sind.
Schattenklang – Sagen und Legenden der Schweiz – DE
Zwischen hohen Bergen und tiefen Seen, in Wäldern, Schluchten und abgelegenen Tälern sind in der Schweiz über Jahrhunderte Geschichten entstanden. Sie erzählen von Feen und Zwergen, Erdmännchen und Nixen, von Geistern, verborgenen Schätzen und unerklärlichen Erscheinungen. Stürme, Schnee, Wasser und Felsen sind dabei mehr als nur eine Kulisse. Sie bestimmen das Leben und Denken der Menschen und prägen den besonderen Charakter der einzelnen Regionen.
Schattenklang vereint 26 Sagen und Legenden – eine aus jedem Kanton der Schweiz. Die Geschichten wurden sorgfältig ausgewählt, behutsam bearbeitet und in Standarddeutsch, Englisch sowie in der Mundart oder Regionalsprache ihres Ursprungsortes wiedergegeben. 27 ÜbersetzerInnen haben dabei mitgeholfen, die sprachliche Vielfalt unseres Landes hör- und lesbar zu machen. Begleitet werden die Erzählungen von 26 handgedruckten Illustrationen, die der Künstler und Autor Jan-Ulrich Schmidt eigens für das Buch geschaffen hat. Sie zeigen die Geschichten nicht einfach, sondern greifen ihre Stimmung auf: dunkle Wälder, stille Seen, verschneite Berge und all die geheimnisvollen Wesen, die seit Generationen in der Vorstellung der Menschen weiterleben.
Die Idee zu Schattenklang nahm an einem Hang im Kanton Luzern Gestalt an. Jan-Ulrich Schmidt stand dort und blickte auf den Vierwaldstättersee. In diesem Moment erkannte er, wie sich die 26 Kantone, ihre Mundarten und Regionalsprachen, die Sagen und Mythen des Landes und seine handgemachten Grafiken zu einem Gesamtkunstwerk verbinden könnten. «Das Buch kam als eine fertige Idee mit allen Teilaspekten als Geistesblitz über mich. Sowas ist bei mir extrem selten. Ich musste es dann nur noch umsetzen, was etwa zwei Jahre Arbeit war.»
Während der Arbeit an diesem Buch wurde ihm bewusst, dass der Vierwaldstättersee seine Heimat geworden ist. Auch deshalb lebt er heute mit seiner Familie in Luzern. Die Landschaft rund um den See ist zugleich das Zentrum seiner künstlerischen Arbeit.
Auf 200 Seiten verbindet Schattenklang die Sagenwelt der Schweiz, die Stimmen von ÜbersetzerInnen und künstlerischen Illustrationen zu einem schillernden, überraschenden Gesamtkunstwerk – einem vielstimmigen Bild eines Landes, dessen Landschaften, Sprachen und Mythen untrennbar miteinander verbunden sind.
Schattenklang – Myths and Legends of Switzerland – EN
Between towering mountains and deep lakes, in forests, gorges, and remote valleys, stories have emerged throughout Switzerland over the centuries. They tell of fairies and dwarfs, earth spirits and water nymphs, ghosts, hidden treasures, and inexplicable apparitions. Storms, snow, water, and rocks are more than mere scenery. They shape the lives and thoughts of the people and give each region its distinctive character.
Schattenklang brings together 26 myths and legends—one from each Swiss canton. The stories were carefully selected and sensitively adapted, then presented in Standard German, English, and the dialect or regional language of their place of origin. Twenty-seven translators helped to make the linguistic diversity of Switzerland both audible and readable.The stories are accompanied by 26 hand-printed illustrations created especially for the book by artist and author Jan-Ulrich Schmidt. Rather than simply depicting the stories, they capture their atmosphere: dark forests, silent lakes, snow-covered mountains, and all the mysterious beings that have lived on in people’s imaginations for generations.
The idea for Schattenklang took shape on a hillside in the canton of Lucerne. Jan-Ulrich Schmidt was standing there, looking across Lake Lucerne, when he suddenly understood how the 26 cantons, their dialects and regional languages, the myths and legends of the country, and his handmade prints could come together to form a single work of art. “The book came to me as a complete idea, with every individual aspect already in place, in a sudden flash of inspiration. That is extremely rare for me. All I then had to do was bring it to life, which took about two years of work.”
While working on the book, he realised that Lake Lucerne had become his home. This is also why he now lives in Lucerne with his family. The landscape surrounding the lake is also at the heart of his artistic work. Across 200 pages, Schattenklang brings together Switzerland’s legendary traditions, the voices of translators, and artistic illustrations to form a shimmering and surprising Gesamtkunstwerk—a many-voiced portrait of a country whose landscapes, languages, and myths are inseparably intertwined.
Schattenklang – Contes et légendes de Suisse – FR
Entre hautes montagnes et lacs profonds, dans les forêts, les gorges et les vallées reculées, des histoires ont vu le jour en Suisse au fil des siècles. Elles parlent de fées et de nains, de suricates et de sirènes, de fantômes, de trésors cachés et de phénomènes inexplicables. Les tempêtes, la neige, l’eau et les rochers sont bien plus qu’un simple décor. Ils déterminent la vie et la pensée des gens et forgent le caractère particulier de chaque région.
Schattenklang rassemble 26 contes et légendes – un pour chaque canton de Suisse. Ces récits ont été soigneusement sélectionnés, retravaillés avec délicatesse et reproduits en allemand standard, en anglais ainsi que dans le dialecte ou la langue régionale de leur lieu d’origine. 27 traductrices et traducteurs ont contribué à rendre audible et lisible la diversité linguistique de notre pays. Les récits sont accompagnés de 26 illustrations imprimées à la main, que l’artiste et auteur Jan-Ulrich Schmidt a créées spécialement pour cet ouvrage. Elles ne se contentent pas de représenter les histoires, mais en capturent l’atmosphère : des forêts sombres, des lacs tranquilles, des montagnes enneigées et toutes ces créatures mystérieuses qui continuent de peupler l’imaginaire des gens depuis des générations.L’idée de « Schattenklang » a pris forme sur une colline du canton de Lucerne. Jan-Ulrich Schmidt se tenait là, contemplant le lac des Quatre-Cantons. C’est à ce moment-là qu’il a compris comment les 26 cantons, leurs dialectes et langues régionales, les légendes et les mythes du pays, ainsi que ses illustrations réalisées à la main, pourraient s’unir pour former une œuvre d’art totale. « Le livre m’est venu comme une idée aboutie, avec tous ses aspects, sous la forme d’un éclair de génie. C’est extrêmement rare chez moi. Il ne me restait plus qu’à le concrétiser, ce qui m’a pris environ deux ans de travail.»
En travaillant sur cet ouvrage, il a pris conscience que le lac des Quatre-Cantons était devenu sa patrie. C’est aussi pour cette raison qu’il vit aujourd’hui avec sa famille à Lucerne. Le paysage autour du lac est également au cœur de son travail artistique.
Sur 200 pages, Schattenklang mêle l’univers des légendes suisses, les voix des traductrices et traducteurs et des illustrations artistiques pour former une œuvre d’art totale, chatoyante et surprenante – une image à plusieurs voix d’un pays dont les paysages, les langues et les mythes sont indissociables.
